BIM-BAM-BINI® . Akademie für Kreativität & Persönlichkeitsentwicklung . Gabriele Kubitschek. 2017
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Artikel: Schatzkiste Kreativität                              
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Schatzkiste Kreativität
copyr. Gabriele Kubitschek

Lernen, Gestalten und Spielen ist für Kinder noch ein und dasselbe. Und schöpferisch zu sein ist für sie so natürlich wie atmen. Sie stehen dem Leben offen und interessiert gegenüber. Das bedeutet, dass sich die Erfahrungen der ersten Lebensjahre auf das kindliche Gemüt prägender auswirken als die später gemachten. Denn jetzt entwickeln sie ihr Bild über die Welt, das Leben und sich selbst.

Wer kreative Fähigkeiten allein auf die „schönen Künste“ wie Malerei, Musik oder Schauspiel begrenzt, der irrt sich. Kreativ zu sein bedeutet zum Beispiel auch, innovative Lösungswege zu ersinnen oder ungewöhnliche Ideen so miteinander zu verknüpfen, dass daraus wieder etwas Neues entsteht.


Schlüsselkompetenzen für die Zukunft!

Kreativität gehört zu den „acht Schlüsselqualifikationen“, die unsere Kinder für ihre Zukunft in einer globalisierten Welt dringend brauchen. Das war das Ergebnis einer OECD-Studie aus dem Jahr 2003, die Schlüsselkompetenzen für persönliches, soziales und ökonomisches Wohlergehen benannt hat. Dazu gehören neben Kreativität auch Flexibilität, Konfliktfähigkeit, Organisationstalent, Stressresistenz, Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit sowie Medienkompetenz.

In der Kita können sich auch Kinder aus so genannten bildungsfernen Familien spielerisch mit Kunst, Fantasie und kreativem Gestalten auseinandersetzen. So entdecken sie, vielleicht sogar zum ersten Mal, den Reichtum ihrer eigenen schöpferischen Fähigkeiten. und wie sie ihn auf konstruktive Weise umsetzen können. Ob sich ein Kind hin zu einer gesunden und eigenständigen Persönlichkeit entwickelt, hat sehr viel damit zu tun, wie und ob es seine schöpferischen Kräfte entwickeln darf.


Was Kindern hilft, kreativ zu sein

Neben Muse und sinnesreichen Anregungen brauchen Kinder dafür eine wohlwollende, akzeptierende und unterstützende Umwelt. Wie kreativ sie sich zeigen, hängt eben nicht nur von ihren individuellen Anlagen ab, sondern auch davon, wie sie auf ihre aktuellen Fragen und Interessen Bestätigung erfahren.
Fördert man ihren Mut und die Freude am Experimentieren und Erforschen, stärkt man damit auch ihr kreatives Potential.

Was bedeutet, dass sie weniger Angst davor haben werden, Fehler zu machen. Passiert dann doch mal ein Missgeschick, können sie es viel leichter verkraften. Sie entwickeln ein besseres Körpergefühl, eine stabile Ich-Stärke und gehen an Neues insgesamt motivierter heran. Um kreative Anlangen zu stärken, sind selbst bestimmte Lernfreiräume ebenso wichtig wie Freunde zum Spielen und Erwachsene, die ehrliches Interesse zeigen. Aufgaben und Fragen, die schon die Erwartung auf nur eine richtige Lösung in sich tragen, werden Kindern schnell langweilig. Selber rätseln, ausprobieren, überlegen und dabei auch mal Fehler machen dürfen - das macht Kindern Spaß und motiviert sie zu wahren Höchstleistungen.


Der Weg ist das Ziel!

Kritik, Kontrolle, Bewertung und Vergleiche sollten dringend vermieden werden. All das hindert Kinder daran, ihre Kreativität voll zu entwickeln. Bei jedem schöpferischen Tun geht es primär um den Schaffensprozess selbst und darum, was dabei im Kind geschieht. Ein perfektes Endprodukt ist dabei nicht so wichtig. Denn jedes Ergebnis ist ja ein symbolischer Ausdruck für das Kind selbst, für seine Wünsche, Hoffnungen und Interessen - und deshalb ist es so wertvoll!

Übrigens: Ein Zuviel an Medienkonsum und vorgefertigten Unterhaltungs-angeboten wird schnell zum „Kreativitätskilller“. Diese Tatsache ist völlig unabhängig von der Frage, aus welcher sozialen Schicht ein Kind kommt. Kinder brauchen auch Zeit und Muße um ihre kreativen Anlagen frei zu entwickeln. So mancher zwar gut gemeinte, jedoch völlig verplante hektische Nachmittag zwischen Frühenglisch, Querflötenunterricht und einer Bildungssendung im Fernsehen, kann für Kinder zu einem Stressfaktor werden, der ihre Kreativität eher hemmt als fördert. In der Ruhe liegt die Kraft!


Querdenken gefragt!

Querdenken können oder den Mut zu haben auch mal gegen den Strom zu schwimmen - das sind kreative Fähigkeiten, die neben Sozialkompetenzen, Empathie und einem gesunden Selbstvertrauen entscheidend dafür sind um das Leben gut zu meistern. Die Qualität unserer heutigen Bildungs- und Erziehungsarbeit kann deshalb nicht nur danach bemessen werden, ob wir die intellektuellen Fähigkeiten der Kinder ausreichend gefördert haben, sondern auch danach, ob und wie wir Kreativität und die Sinneswahrnehmungen der Kinder fördern - denn wache Sinne sind die Basis für jedes kreative Schaffen und Lernen!


Kreativität fördern - aber wie?

Fantasie anregende Erlebnisse ermöglichen Sinneswahrnehmungen fördern Raum und Gelegenheit für die Kinder schaffen, sich auszudrücken: dafür vielseitige natürliche Materialen zur Verfügung stellen Beurteilungen und Bewertungen vermeiden. Was die Kinder erschaffen, wie sie ihre Eindrücke gestalten, all das sollte entsprechend angenommen und respektiert werden.


Was Kindern hilft, Kreativität zu entwickeln

...  Auszug aus dem Artikel erschienen bei:  Kinder,kinder - sicher/gesund, 2008

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