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Artikel: Resilienz, Mut zum Leben                               
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Resilienz, Stärke fürs Leben
Gabriele Kubitschek. August 2014


Die Fähigkeit von Menschen auf belastende Lebenssituationen flexibel reagieren zu können und nicht daran zu zerbrechen, faszinierte Jack Block, Psychologe an der Berkeley University of ­California schon in den 1950ger Jahren.

Er übernahm damals den Begriff Resilienz aus der Physik um dieses  „Stehaufmännchen-Phänomen“, die seelische Widerstandsfähigkeit näher zu beschreiben. Dann, mit der Langzeitstudie über die kindliche Entwicklung  (1955 bis 1999) haben Emmy Werner (Psychologieprofessorin, University of California) und ihr Team die Kindheitsforschung maßgeblich mit beeinflusst und zahlreiche neue Impulse zum Thema Resilienz gesetzt.

Nach Emmy Werner gibt es bestimmte Grundbedingungen die Kinder darin unterstützen Resilienz zu entwickeln, auch dann, wenn sie in ein Leben voller Risikofaktoren hinein geboren worden sind. Dabei handelt es sich um angeborene (Charakter-) Eigenschaften, um Eigenschaften die der Einzelne in Interaktion mit seiner Umwelt entwickelt hat (Resilienzfaktoren) und um umgebungsbezogene Faktoren.

Menschen mit einer ausgeprägten Resilienz scheint gemeinsam zu sein, dass sie davon überzeugt sind, mit Selbstwirksamkeit ihr Leben regeln zu können. Sie haben gelernt ihre Gefühle und Impulse zu kontrollieren, sind analysestark, sehen das Leben realistisch optimistisch und  können sich in ihr Gegenüber einfühlen.

Erzieherinnen, die in der Längsschnittstudie von Asendorpf und van Aken (1999) beteiligt waren, beschreiben resiliente Kinder als: anpassungsfähig, belastbar, aufmerksam, tüchtig, gescheit, neugierig und voller Selbstvertrauen <http://de.wikipedia.org/wiki/Selbstwert>.

Doch was stärkt Kinder? Und wie lernen sie schwierige Bedingungen zu meistern ohne daran zu zerbrechen?


Was stärkt Kinder?

·  eine emotional stabile und enge Beziehung zu mindestens einer Bezugsperson (Eltern, Großeltern, Erzieher ect.), die Sicherheit und Vertrauen vermittelt.

·  das Gefühl so akzeptiert zu werden wie es ist, mit allen Stärken und Schwächen.

·  Eltern, Bezugspersonen die ihm wohlwollende Unterstützung geben und ein Vorbild dafür sind, wie Probleme und Konflikte gelöst werden können.

·  Freundschaften mit anderen Kindern.

·  Stärkende positive Erfahrungen, Erlebnisse: z.B. mit viel freier Bewegung in der Natur, durch Sport und beständige Freundschaften (Kita/Hort/Schule/Freizeit).


Praxisbeispiel und Spiele zur Resillienzförderung

Das Beispiel des Kinderprojekts: Die Regenbogenblume (Kunst - Sprache - Resilienz) zeigt, wie Resilienzförderung kindgerecht, spielerisch und mit allen Sinnen in das Kindergartenjahr einfliesen kann. Das Projekt ist in fünf Grundbausteine eingeteilt die miteinander verwoben sind. Jeder dieser Bausteine steht für einen speziellen Themenbereich zur Resilienzförderung.

Methodisch-didaktisch beinhält es vielseitige und ganzheitliche Spiele und Übungen zur Stärkung von: Bewegungsfreude, Fantasie und Gestaltungsfreude, Selbst- und Fremdwahrnehmung, Sprachentwicklung sowie Gemeinschaftsgeist. Dazwischen gibt es viel Freiraum für die Kinder um eigenständig oder in der Kleingruppe Ideen zu entwickeln und zu experimentieren.


Praxisbeispiel: Die Regenbogenblume

Die Geschichte der kleinen Blume ist die Basis des Projekts die die Kinder emotional begleitet. Sie will ihnen Mut machen und mögliche Wege aufzeigen um Neuem mit Offenheit und Freude zu begegnen, mit dem Ziel starke eigene Wurzeln zu entwickeln.

.....  Auszug aus dem Artikel erschienen bei:  Kinder,kinder - sicher/gesund, 2004

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